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Sojaprotein Test 2016

Was ist Sojaprotein?

Beim Sojaprotein handelt es sich um ein rein pflanzliches Eiweiß, das aus der asiatischen Sojapflanze, respektive aus deren Bohnen gewonnen wird. Charakteristisch für Sojaproteine ist die vergleichsweise kurze Resorptionszeit, was unter dem Strich nichts weiter bedeutet, als dass die darin enthaltenen Aminosäuren sehr schnell ins Blut gelangen. Da Sojaproteine somit hinsichtlich ihrer Verdauungseigenschaften ähnliche Charakteristika aufweisen wie herkömmliches Whey Protein, gelten sie insbesondere unter Allergikern und vegan lebenden Sportlern als gern genutzte Alternative zum Molkenprotein.

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Sojaprotein aus Sojabohnen

Interessant: Besonders erwähnenswert ist, dass Sojaprotein eines der wenigen pflanzlichen Proteine ist, das ein vollständiges Aminosäurespektrum vorzuweisen hat, womit auch die Versorgung mit essenziellen Aminosäuren sichergestellt ist.

Was ist in Sojaprotein drin?

Sojaproteine kennzeichnen sich im Durschnitt durch einen vergleichsweise hohen Proteinanteil, der in der Regel zwischen 75 und 90 Gramm pro 100 Gramm Pulver liegt. Gleichzeitig grenzen sich auf Sojaproteinen basierende Präparate durch ihren geringen Fett- und Kohlenhydratanteil ab, der in der Regel nicht über vier Gramm pro 100 Gramm Produkt zu verorten ist.

Insbesondere hinsichtlich der enthaltenen Fette kommt dem Sojaprotein zugute, dass es sich dabei zu einem Großteil um mehrfach ungesättigte Fettsäuren handelt. Darüber hinaus zeichnen sich Sojaproteinpulver durch ihren natürlichen Reichtum an B-Vitaminen, Magnesium, Kalium sowie Eisen aus.

Die Vor- und Nachteile von Sojaprotein

Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Vorteile des Sojaproteins gelegt werden.

  • Unter dem Strich macht es das rein pflanzliche Sojaprotein möglich, dass auch Veganer ihren Organismus optimal mit schnell verdaulichen Proteinen versorgen können, da tierische Eiweißprodukte wie Whey Protein selbstredend nicht infrage kommen.
  • Allergiker profitieren zudem von der Tatsache, dass Sojaproteine frei von Laktose sind und damit ohne Probleme eingesetzt werden können.
  • Für diese Produkte spricht zudem die ökologische Nachhaltigkeit, die im Vergleich zur Massentierhaltung deutlich stärker gegeben ist.

Da es sich im Grundsatz um eine ausgewogene Proteinquelle handelt, gestalten sich die Nachteile eher gering.

  • Zu nennen ist jedoch die verhältnismäßig geringe Konzentration der Aminosäure Methionin, die an der Bildung von Knochengewebe beteiligt ist.
  • Zudem darf nicht außer Acht gelassen werden, dass es sich auch bei Soja um ein potenzielles Allergen handelt, womit sich der Konsum für Personen mit einer Soja-Allergie ebenfalls erübrigt.

Herstellung von Sojaprotein

Als Ausgangsstoffe für die Produktion von Sojaproteinen dienen sowohl Sojamehl als auch Sojaschrot, die im Rahmen der Herstellung von Sojaöl als Nebenprodukte übrig bleiben, nachdem dieses mit Hilfe hoher Temperaturen und organischer Lösungsmittel abgespalten wurde. Im Anschluss werden die in den Ausgangsrohstoffen enthaltenen Kohlenhydrate entweder unter Zuhilfenahme von Wasser oder einem Gemisch aus Alkohol und Wasser abgespalten, sodass lediglich noch das Protein verbleibt.

Insbesondere der Einsatz des Alkohols stellt sicher, dass die Phytoöstrogenkonzentration im Endprodukt deutlich reduziert werden kann. Sobald das Protein in seiner Reinform vorliegt, erfolgt schließlich die Endfabrikation durch den Hersteller, im Rahmen derer das Sojaprotein seinen Geschmack sowie die benötigten Zusatzstoffe erhält.

Verwendung von Sojaprotein

Getrocknete Sojabohnen als ProteinquelleDa Sojaprotein eine schnell verdauliche Eiweißquelle darstellt, sollte es vorzugsweise unmittelbar nach dem Training oder direkt nach dem Aufstehen eingesetzt werden, um den Organismus schnellstmöglich mit Aminosäuren zu versorgen. Diesbezüglich bietet sich eine Dosierung von 0,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht an. Abseits des Einsatzes als Whey-Ersatz eignen sich Sojaproteine nicht zuletzt aufgrund des vergleichsweise günstigen Preises hervorragend zum Kochen und Backen, ähnlich wie das ebenfalls vegane Hanfprotein.

Welche Hersteller von Sojaprotein gibt es?

Hersteller Wissenswertes
BBGenics Produkte mit sehr geringem Fettanteil
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